Dessertchannel – Ingenieurberatung
Dessertchannel – Ingenieurberatung
Präzise hydraulische Berechnung geschlossener Kanäle unter Berücksichtigung der Sicherheitsstandards des Wasserhaushaltsgesetzes. Wir optimieren Ihre Abwasserinfrastruktur für maximale Leistungsfähigkeit und Gewässerschutz.
Unsere Kunden bestätigen die Qualität unserer hydraulischen Berechnungen und WHG-konformen Sicherheitskonzepte für geschlossene Abwasserkanäle.
Sie planen ein neues Abwasserprojekt oder optimieren ein bestehendes Netz? Wir beantworten die wichtigsten technischen Fragen rund um geschlossene Kanäle und die WHG-Sicherheitsstandards.
Beratungstermin vereinbarenFür Druckströmungen in vollgefüllten Leitungen wird die Darcy-Weisbach-Gleichung mit dem Colebrook-White-Ansatz verwendet. Bei Freispiegelabfluss kommt die Manning-Strickler-Formel zum Einsatz. Beide Verfahren sind in der DWA-A 110 und A 118 normiert und müssen bei der Netzoptimierung nach WHG angewendet werden.
Das Wasserhaushaltsgesetz verlangt in § 5 und § 62 eine störfallvorsorge durch Rückhaltevolumen und Notüberläufe. Konkret müssen bei Starkregenereignissen mindestens 15 % des Abflusses gedrosselt werden, um Gewässerbelastungen zu vermeiden. Die Bemessung erfolgt über ein 10-jährliches Regenereignis.
Wir führen eine Bestandsaufnahme mittels Kanalnetzmodellierung durch. Dabei werden Rohrreibungsbeiwerte, Schachtverluste und Pumpenleistungen in einer hydraulischen Simulation abgebildet. Die Ergebnisse zeigen Engpässe und Überstaugefahren auf, die dann gezielt saniert werden können.
Pumpwerke sind kritische Knotenpunkte. Nach WHG müssen sie redundant ausgelegt sein – mindestens zwei Pumpen mit je 100 % Förderleistung. Die Druckleitung wird auf den maximalen Betriebsdruck dimensioniert, inklusive eines Sicherheitszuschlags von 20 % für Druckstoßereignisse.
Technische Einblicke in die Kanalnetzoptimierung
Berechnung der Druckverluste und Fließgeschwindigkeiten in Abwasserleitungen unter Vollfüllung nach WHG-Vorgaben.
Bewertung von Überflutungsrisiken und Schadstoffaustritten mit Notüberläufen und Rückhaltebecken nach Wasserhaushaltsgesetz.
Einsatz von Simulationssoftware zur Steigerung der Abflusskapazität und Reduzierung von Überstauereignissen in Bestandsnetzen.
Berechnung der Abflussverhältnisse bei Teilfüllung unter Berücksichtigung der WHG-Grenzwerte für maximale Füllhöhen.
Auslegung von Pumpwerken für geschlossene Kanäle mit Berücksichtigung von Störfallvorsorge und Notstromversorgung.
Hydraulische Nachweise und Sanierungsplanung für bestehende Kanalnetze zur Einhaltung der WHG-Sicherheitsstandards.
Die nachfolgenden Definitionen und Bedingungen legen die verbindlichen Rahmenbedingungen für alle hydraulischen Berechnungen und Sicherheitsbewertungen fest, die wir im Auftrag unserer Kunden durchführen. Sie dienen der Klarstellung und vermeiden Missverständnisse bei der Auslegung von Ergebnissen.